Akuter Notfall oder Gefahr im Verzug? Polizei-Notruf 110  ·  BSI-Bürgertelefon 0800 274 1000
Alle Kontaktangaben ohne Gewähr – im Zweifel gilt die offizielle Stelle. V223
Hotline für Cybervorfälle

Cyberangriff? Die richtige Stelle, sofort.

Ob Phishing, Ransomware, gehackte Konten oder Datenleck: Cyberruf führt Sie in wenigen Sekunden zur richtigen Meldestelle in Ihrem Bundesland.

Zentrale Cyber-Hotline bald verfügbar 0800 0xxxxx Wird gerade eingerichtet und leitet Sie künftig direkt zur passenden Stelle. Im akuten Notfall bitte 110 wählen.
16 Bundesländer 110 im Notfall 24/7 Notruf-Erreichbarkeit
Cyberruf – zwei Personen mit Headset, Cybersecurity-Schild
In drei Schritten zur Hilfe

Ruhe bewahren. Richtig melden. Schaden begrenzen.

Bei einem Cybervorfall zählt jede Minute. Folgen Sie diesen Schritten – die passende Stelle finden Sie über Ihr Bundesland.

01

Sichern & trennen

Betroffene Geräte vom Netz trennen, aber nicht ausschalten. Beweise sichern: Screenshots, E-Mails, Logfiles und Zeitpunkte festhalten.

02

Bundesland wählen

Wählen Sie auf der Karte Ihr Bundesland. Sie erhalten die zuständige Zentrale Ansprechstelle Cybercrime sowie die Wege für Privatpersonen.

03

Kontakt aufnehmen

Melden Sie den Vorfall telefonisch oder per E-Mail. Bei akuter Gefahr immer zuerst den Notruf 110 wählen.

Checkliste: Maßnahmen nach einem Cyber-Angriff

Orientiert an den TOP-12-Maßnahmen des BSI bei Cyber-Angriffen – gedacht für IT-Verantwortliche und Administrator:innen, vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen. Mehr beim BSI ↗

Die Bewältigung eines Cyber-Angriffs ist immer individuell: Maßnahmen müssen zur konkreten IT-Umgebung, zur Art des Angriffs und zu den Zielen der Organisation passen. Die folgenden Punkte sind als Impuls und Orientierung gedacht – keine starre Reihenfolge.

  1. Lage einschätzen: Handelt es sich tatsächlich um einen Angriff oder nur um einen technischen Defekt? Eine erste Bewertung vornehmen.
  2. Maßnahmen laufend abstimmen, dokumentieren und an alle Beteiligten und Verantwortlichen kommunizieren.
  3. Beweise forensisch sichern: Logdaten, Protokolle, Notizen, Fotos von Bildschirminhalten und betroffene Datenträger festhalten.
  4. Die zeitkritischen, besonders schützenswerten Geschäftsprozesse durchgehend im Blick behalten.
  5. Betroffene Systeme vom Netzwerk trennen.
  6. Internetverbindungen der betroffenen Systeme kappen.
  7. Unautorisierte Zugriffe konsequent unterbinden.
  8. Laufende Backups stoppen und vor weiterer Veränderung schützen.
  9. Das Ausmaß der Ausbreitung ermitteln und alle betroffenen Systeme identifizieren.
  10. Die ausgenutzten Schwachstellen in Systemen und Prozessen gezielt schließen.
  11. Nach interner Abstimmung Polizei und zuständige Behörden informieren (z. B. Datenschutz, Meldepflichten).
  12. Zugänge absichern (neue Passwörter, Zwei-Faktor-Authentisierung), das Netz weiter auf Auffälligkeiten überwachen und Systeme/Daten erst bereinigt wiederherstellen.
Meldestellen nach Bundesland

Klicken Sie auf Ihr Bundesland

Zuständig ist das Bundesland, in dem Ihr Unternehmen seinen Sitz hat bzw. in dem der Vorfall stattgefunden hat. Jede Seite enthält die offiziellen Kontaktwege.

Orientierung

Wer meldet was – und wohin?

In Deutschland gibt es unterschiedliche Anlaufstellen für Unternehmen und für Privatpersonen. Cyberruf führt Sie zur richtigen Stelle.

Für Unternehmen & Behörden

Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC)

Jedes Bundesland betreibt im Landeskriminalamt eine ZAC – den festen Ansprechpartner für Wirtschaft, Behörden, Verbände und Institutionen. Sie berät präventiv und leistet nach einem Angriff schnelle erste Hilfe.

  • Direkter, vertraulicher Draht zu Cybercrime-Spezialisten
  • Erste Einschätzung und Koordination polizeilicher Schritte
  • Erreichbar telefonisch und per E-Mail – Kontakt je Bundesland

Bei konkretem Verdacht auf Spionage oder Sabotage durch ausländische Nachrichtendienste: Wirtschaftsschutz des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) – Tel. +49 228 99792-3322, wirtschaftsschutz@bfv.bund.de.

Für Privatpersonen

Onlinewache, Notruf & BSI

Privatpersonen wenden sich nicht an die ZAC, sondern an die Polizei ihres Landes – online über die Onlinewache oder bei akuter Gefahr über den Notruf. Das BSI berät zusätzlich zur IT-Sicherheit.

  • 110 – Polizei-Notruf bei akuter Gefahr
  • Onlinewache der Landespolizei – Anzeige rund um die Uhr
  • BSI-Bürgertelefon 0800 274 1000 – Beratung & Prävention
Kostenfreies Soforthilfe-Tool · für Unternehmen

CYBERsicher Notfallhilfe

Offizielles, kostenfreies Online-Tool der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand (gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft). Per Selbstcheck erhalten Unternehmen in wenigen Minuten erste Handlungsempfehlungen, passende öffentliche Anlaufstellen und – bei Bedarf – Kontakt zu IT-Dienstleistern.